Sonntag, 16. Dezember 2018

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Die Musikredaktion hat gewählt


Dermot Kennedy: Power Over Me

Dermot Kennedy [Quelle: prime entertainment GmbH]

An der Eingangstür des Elternhauses von Dermot Kennedy hängt ein Schild: "Cois Coille" steht drauf, was Gälisch ist und so viel bedeutet wie "am Wald gelegen". Inzwischen hat er die grüne Wildnis und die sanften Hügel Irlands verlassen, um die Welt zu erobern. Nach gerade einmal einer Handvoll Songs sind seine Konzerte dank Social Media in ganz Europa ausverkauft und sein Hit "Power Over Me" betört mit seiner rauen Stimme zu einer Fusion aus Folk, Hip-Hop und elektronischen Beats. Da geht 2019 bestimmt noch viel mehr!


 

Kygo feat. Sandro Cavazza: Happy Now

Kygo [Quelle: Sony Music, Tom Oxley]

Natürlich könnte es in “Happy Now” auch um die Liebe oder die Vorweihnachtszeit gehen. Beides stimmt ja schon irgendwie. Aber mit diesem speziellen Track wollte Kygo vor allem seinem Freund Avicii huldigen, durch den er erst zum DJing kam. Und auch Sänger Sandro Cavazza war ein Kumpel und hat oft mit Avicii gejammt. Also haben die beiden nach Aviciis Selbstmord einen wunderschönen optimistischen Upbeat-Track  produziert, der die Fassungslosigkeit, einen Menschen verloren zu haben, beschreibt. Gedanken, die so manchen gerade vor Weihnachten beschäftigen.


 

Ariana Grande: Thank U, Next

Ariana Grande [Quelle: Universal Music]

Weihnachtsgeschenk für Arina Grande: Der Clip zu "Thank U, Next" knackte alle Youtube-Rekorde und stieß mit über 46 Millionen Klicks in 24 Stunden BTS und Taylor Swift vom Thron. Kein Wunder, denn die süße Idee dahinter ist quasi ein Mash-Up-Film mit Szenen aus den Teen-Klassikern "GirlsClub", "30 über Nacht", "Natürlich Blond" und "Girls United". Im Song geht es mit soulig-sanft-fingerschnippendem Groove vor allem um ihre Ex-Freunde, aber eben (es weihnachtet!) nicht fies, sondern als Erinnerung an eine schöne Zeit.


 

Christopher: Irony

Christopher Lund Nissen aka Christopher [Quelle: Warner Music, Daniel Hjorth]

Es ist nie zu spät: In seiner Heimat Dänemark hat Christopher (Lund Nissen) schon mit drei Chart-Alben Gold und Platin geholt. Und die Chinesen bescherten dem 26-Jährigen bereits acht Nr.-eins-Singles! Diese große, schwelgerische Ballade bringt nun auch den Durchbruch bei uns: "Ich wollte mit 'Irony' einen persönlichen Song schreiben, komplett unverstellt und vom Herzen", erzählt Christopher. Es geht "um gewaltige Konsequenzen. Sowohl in der Art, wie wir ein scheinbar perfektes Leben zur Schau tragen, als auch in unserem möglichen Unvermögen, wirklich über inneren Kämpfe und Unsicherheiten zu sprechen."






 


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